So habe ich Miksang entdeckt

Wie ich zu Miksang kam

Im September 2006 bekam ich von einer Freundin eine DVD mit zwei Videos über Michael Wood geschenkt, der die Bausteine des Miksang-Trainings entwickelte und nach denen heute unterrichtet wird. Als ich mir die Filme ansah war ich von der Einfachheit der Miksang-Bildsprache begeistert.

Die Neugier

Die Fotografien wirkten eigenwillig auf mich, beruhigend und anregend zugleich. Inspirierend und einladend. Aber maßgeblich weckte das Wesen von Miksang die Neugier in mir. Läßt sich Miksang einem Genre zuordnen und was ist die Essenz daraus? Fotografie als Meditation. Aha?

In den zurück liegenden 25 Jahren bin ich durch Kampfkünste mit verschiedenen Arten von Meditation in Kontakt gekommen und konnte mir visuelle Meditation im Prinzip vorstellen, hatte aber keine Idee wie es praktiziert wird. Im Sommer 2011 besuchte ich meinen ersten Miksang-Workshop in Köln.

Fotografie und Meditation

Die Tage der Miksangpraxis waren für mich sehr lehrreich. Visuelle „Aufwärmübungen“ um Geist und Auge zur Ruhe zu bringen um später unter bestimmten Vorgaben mit der eigentlichen Übungspraxis zu beginnen. Vorübungen zu innerer Ruhe waren mir nicht fremd, die visuelle Übung war für mich jedoch vollkommen neu und eine echte Herausforderung.

Das Selbststudium von Miksang ist für mich die Disziplin bei der meine Kamera das Instrument ist. Dabei geht es mir nicht um Perfektion, sondern um Leichtigkeit. So ist Miksang visuelle Meditation, dem freien, frischen Moment, dem Augenblick im Bild Ausdruck zu geben.

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