Was ist Miksang me

Miksang me

Das ist mein frischer Leitgedanke. Aber warum Miksang me? Alle meine hier gezeigten Fotografien sind in einem einzigen, gesehenen Moment entstanden, ausschließlich für und durch mich. Frei von einer Idee, ohne Arrangement, frei von konzeptioneller Anordnung, in einem Moment innerer Freiheit. Es geht mir um die Vereinfachung und Aussage und Emotion meines Gesehenen und die daraus resultierende Darstellung im Bild.

Miksang ist wie Yoga

Bei einem mehrtägigen Workshop in Köln stellte Miksang Lehrerin Hèlen A. Vink mir die Frage, wie Miksang sich für mich darstellt. Spontan konnte ich ihr keine Antwort darauf geben. Einen Tag später erklärte ich das so: Für mich ist Miksang mit der Praxis des Yoga vergleichbar. Alles was ich dort mache geschieht ausschließlich auf meiner Matte. Ganz egal ob mir die Übungen gelingen oder nicht, ich tue es nur für mich. Es interessiert dabei auch nicht, ob die Figuren (Asanas) gut aussehen, ich übe nicht damit es jemand schön findet. Und so hat sich in mir die Vorstellung gefestigt, dass meine Motivation Miksang zu lernen nur für mich geschieht.

Das englische Wort me bezeichnet im wesentlichen sehr gut um was es mir geht;

Mich – hat etwas gestoppt, mein Geist wurde angezogen von Farbe, Licht, Textur.

Mir – in mir beginnt und endet die Wahrnehmung ein neuer Moment „gutes Auge“

Ich – halte körperlich an und verbringe Zeit schauend und kontemplierend was mich gestoppt hat, bevor ich meine Kamera an mein Auge halte und es festhalte.

Miksang me ist die bildliche Aussage jenes gefühlten Moments.
ICH BIN MIKSANG ME.

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